Die Nacht ruft! Endlich ging es am Montag Abend, Startschuß 21 Uhr, mal wieder auf die Piste!
Letzter Montag. 21 Uhr. Endlich habe ich Zeit, um auf die Blade-Night in München zu gehen. Das Wetter ist heiß, doch es sieht nach Gewitter aus. Tapfer fahre ich mit der S-Bahn zur Hackerbrücke. Dort angekommen macht sich Enttäuschung auf meinem Gesicht breit. Der Boden ist naß, zum Inline-Skaten ist das zu gefährlich. Meine Vermutung wird bestätigt, die Blade-Night wird noch vor Ort abgesagt.
Dies war die erste Absage kurz vor dem Start. Auch sonst sieht die Statistik nicht rosig aus, 7 mal musste die Blade-Night in München dieses Jahr abgesagt werden, nur 6 mal durften Bladebegeisterte in München ihre Rollen in Bewegung bringen.
Umso erfreulicher also, dass am Montag zum 7. Mal in der Sommersaison 2011 mein Wunsch doch in Erfüllung ging. Das Wetter hielt und nichts konnte die Münchner davon abhalten, die laue Sommernacht zum Sporttreiben zu nutzen.
Angesagt war die Route Nord, über die Theresienhöhe an der Hackerbrücke vorbei, zur Dachauer Straße, über die Leopoldstraße zurück zur Hackerbrücke und zum Startpunkt an der Theresienhöhe. Die Regeln auf der Blade-Night sind einfach: Beide Hände hoch, wenns gefährlich wird, dann muss gebremst werden. Von links ertönen Pfeifengeräusche, “Aus dem Weg, Ordner!” und vorbei rauschen die ehrenamtlichen Ordner, um eine Straße abzusperren.
Mit 11500 Teilnehmern war der letzte Montag der zweitbeste Tag der Blade-Night in diesem Jahr. Nur schade, dass nächster Montag mit der Strecke West der Blade-Night Sommer schon wieder zuende ist.
Weiterführende Links:
- Blade-Night in München
- Auch in anderen Städten gibt es eine Blade-Night wie in Kiel
- Fotoquelle


