Ach – gibt es eine Zeit, die optisch ansprechender und formschöner war, als die 50er und 60er Jahre des vergangenen Jahrhunderts? Schwingende Röcke, sexy Strümpfe, glänzende Haartollen und breite Koteletten, verchromte Stoßstangen, Pünktchen und rote Lippen – dazu Rock ‘n’ Roll vom Feinsten, vermischt mit dem Röhren amerikanischer Oldtimer. Der Rockabilly-Style spielt mit Klischees, hat aber rein gar nichts mit Angepasstheit am Hut und erfreut sich darum nach wie vor größter Beliebtheit.
Das wird gefeiert – beim Rock ‘n’ Roll-Festival Roadrebel in Augsburg am Wochenende vom 31. August bis zum 2. September. Das Festival ist eine Zeitreise, die Männer und Frauen gleichermaßen begeistert: Auf US-Car-Shows kannst Du Deinen eigenen Oldtimer präsentieren – polierter Lack, glänzendes Chrom, feine Weißwandreifen und ein sagenhafter Charme, der das Lebensgefühl von Freiheit, Abenteuer und Unbekümmertheit mit sich trägt, den echten amerikanischen Traum eben, der immer ein solcher bleiben wird. Du hast noch nicht genug vom 50ies-Style? Dann shoppe! Ob ein neuer Petticoat oder ein Töpfchen Pomade, hier wirst Du fündig. Hungrig? Überall gibt’s American Food. Schleck Deine fettigen Finger ab, nachdem Du Burger und Fritten genossen hast und spül’ gut mit Coke nach. Die Stärkung brauchst Du – denn Du musst rocken…
Auf den Bühnen ist was los: Zahlreiche Bands, Burlesque Shows und DJs machen Dir die Sohlen heiß. Darunter James Intveld direkt aus Nashville, der englische Boogie-Woogie-Star Mike Sanchez und seine Band, die heißen und sehr wilden Jungs von Gamblers Mark, die alten Hasen von Restless oder souliger Rockabilly-Ska-Punk-Sound von La Cholita and the Kreeps – es sind so manche Schmankerl geboten. Hol Dir schnell die Tickets bei Regiondo – und ab geht’s.
Drei Fragen an die Organisatoren des Roadrebel-Festivals:
Was ist das Großartige am Roadrebel-Festival – was sind die Highlights in diesem Jahr?
James Intveld, The Fires, Mike Sanchez & His Band. Die internationalen Händler. Die saugeilen Cars.
Was liebt Ihr selbst am meisten an der Rock ‘n’ Roll-Ära?
Die Mädels & die Musik.
Warum heißt das Festival Roadrebel?
Da der RR sich anfangs auf den Straßen und in den Clubs abgespielt hat. Es eine Rebellion gegen das Establishment gewesen ist. Das ist auch heute wieder nötig.
(Quelle Fotos: Roadrebel)
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